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Berg der Götter

Landschaft mit Blick auf Olymp

Der Olymp - sanft gewellte Bergrücken sind dem riesigen Massiv vorgelagert, körperhaft modelliert der Schnee das mächtige aus vier Gipfeln bestehende Massiv. Mit seinen fast 3000 m - genau 2917 m - ist der Olymp der höchste Berg Hellas und einer der höchsten der Balkanhalbinsel, so dass er schon von weit her sichtbar ist.

Er setzt die natürliche Grenze zwischen Makedonien und Thessalien und war als Berg der Götter - “allwo die Unsterblichen wohnen” - bereits Homer bekannt.

mitikas

Der Zugang von der östlichen Seite, der interessantesten in Hinsicht auf Schönheit und Abwechslung der Landschaft, führt über Litochoron.

Litochoron ist eine Kleinstadt am Fuße der Olymp gelegen. In den Urkunden wird Litochoron zum erstn Mal im 15. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Hl. Dionyssios erwähnt. Hier lag im Altertum “Pimplia”, weiter nördlich “Dion”, das seine Blütezeit in den “Makedonischen Jahren” hatte.

Im Aufstand gegen die Türken (1878) hatte vorübergehende die Regierung Makadoniens ihren Sitz in Litochoron. In dieser Zeit wird Christos Kakalos geboren, der 1913 zusammen mit den Schweizern Boissonas und Baud Bovy die Erstbesteigung der höchsten Spitze des unternimmt.

In Litochoron bekommt man die notwendigen Informationen zu Besteigung des Götterberges. Der Ort liegt 5 km entfernt von der Bahnlinie und Autostraße Thessaloniki - Athen (Athen: 404 km, Thessaloniki: 90 km).

Die bedeutendsten Spitzen des Olymp sind: Mytikas 2.917 m; Stefani 2.909 m, Skolio 2.911 m, Profitis Ilias 2.786 m, Agios Antonios 2.815 m, Kalogeros 2.701 m.

    Weitere Infos:

    Griechischer Bergsteigerverband, (E.O.O.S.), Milioni 5, Athen, Tel.: 01/3644687 + 3645904

    Griechischer Alpenverein, Sektion Litochoron, (E.O.S.), 60 200 Litochoron, Hauptplatz, Tel.: 0352/81944

    Kostas Zolotas: 2 Olympiou st. 60 200 Litochoron, Tel.-Fax: 0352/81329

    Olymphütte “A”, 60200 Litochoron, Tel.: 0352/81800

    Information für die “B”-Hütte: E.O.S. Elassonas 0493/23831, Nikos Fakas 0493/23467

Stand der Infos leider 1990!!!

Quellen:

Landschaft mit Blick auf Olymp: Wiesenhofer - Griechenland erschienen im Schroll Verlag Wien und München

Der Zugang von der östlichen Seite...: Götterberg Olymp - Prospekt von Zolotas - Travel, 60200 Litochoron, Tel.: 0352/83655, Fax: 0352/81329

Platamos - eine der am schönsten gelegenen mittelalterlichen Burgen steht auf einem Hügel zwischen der Küste des Thermäischen Golfes und dem Olymp. Fränkische Kreuzritter ließen sie kurz nach 1204 erbauen.

Thessalien ist die ebenste der neun Regionen Griechenlands. Auf allen vier Seiten eingeschlossen von hohen Gebirgen, darunter Olymp, Pilion und Pindos, erstrecken sich zwei weite Ebenen mit den Städten Trikala und Larissa als Zentren. Heute gilt Thessalien als die Kornkammer Griechenlands. Neben Getreide werden aber auch Baumwolle, Mais und Zuckerrüben angebaut. Die thessalische Landwirtschaft besitzt den höchsten Mechanisierungsgrad im ganzen Lande, da sich in diesen flachen Landstrichen der Einsatz von Erntemaschinen wirklich lohnt.

Weitere Beschreibungen des Olymps und seiner “Nachbarn”!

Das Gebirgsmassiv des Olymp besteht aus insgesamt 52 Gipfeln. Der höchste von ihnen ist mit 2.917 m der Mytikas. Seine Nachbargipfel sind 2.912 m, 2.911 m und 2.866 m hoch. Die Hänge des Olymp sind bis auf Höhen von 2.000 m bewaldet; die Gipfelregion, nur 20 km vom Meer entfernt, sind oft bis weit in den Mai hinein von Schnee bedeckt. Den alten Griechen galt der Olymp als Wohnsitz der Götter. Heute sind weite Teile des Gebirges als Nationalpark ausgewiesen. Vier Schutzhütten stehen Wanderern offen, die den Olymp besteigen wollen. Bergsteigerische Fähigkeiten sind dazu nicht notwendig; der mindestens siebenstündige Aufstieg aus 1.100 m Höhe erfordert jedoch gute Kondition, festes Schuhwerk und warme Kleidung. Die Landschaft in den unteren Regionen des Nationalparks Olymp können auch Autofahrer bei einer Tour entlang der 16 km langen Piste durch die Wälder erleben.

Mit dem Nestos-Delta (Thrakien), dem Flußlauf des Evros (Grenzfluss zwischen GR und TR) und dem Olymp finden auch Naturliebhaber attraktive Ziele. Die Ebenen an den Flußläufen Makedoniens und Thrakiens werden intensiv genutzt. Hier werden Mais und Baumwolle, Reis und Getreide angebaut. Im Osten Thrakiens spielt die Seidenraupenzucht noch eine bescheidene Rolle; Thrakien ist das bedeutendste Tabakanbaugebiet des Landes. Erdöl wird vor der Insel Thassos gefördert und in Thessaloniki verarbeitet, Bergbau auf der Halbinsel Chalkidiki betrieben.

Dion liegt in der Küstenebene zu Füßen des Olymp. Am Dorfrand graben Archäologen die ausgedehnten Reste einer ummauerten antiken Stadt aus, die im Jahre 5 und 4 v. Chr. eins der beiden großen kultischen Zentren Makedoniens war. Hier wurde vor allem Zeus verehrt, dem auch Alexander der Große vor seinem Aufbruch zur Welteroberung noch einmal opferte.

Das Archäologische Museum von Dion zeigt auf drei Etagen Ausgrabungsfunde, darunter schöne Mosaike und ein antikes Mobile aus Ton. Besonders eindrucksvoll sind die vier sitzenden Philosophen aus dem Haus des Dionysos (um 200) und eine klassische Grabstelle aus der zweiten Hälfte des 5. Jh. v. Chr., die eine ihr Kind liebkosende Mutter zeigt.